CX LOUNGE Transkript #8

Hybride CX und Loyality in der Bad-Branche

Folge#8 Play

Zusammenfassung der Folge

Das Bad ist einer der wichtigsten Räume im Wohnbereich. Und die Branche dahinter steckt mitten in der Disruption – während sie gleichzeitig drei sehr heterogene Zielgruppen auf unterschiedlichsten Vertriebswegen abholen muss. Unser Gast Stephan Tahy, CEO von Duravit, erklärt, wie das mit hybriden Customer Experiences gelingen kann und warum Kundenloyalität wichtiger als der perfekte Funnel ist.

Sprecher:
Kai Vorhölter x Stephan Tahy

[00:00:02:22 – 00:00:10:24] Herzlich willkommen in der CX Lounge. Der Customer Experience Talk mit Kai Vorhölter, CEO und Gründer von port-neo.

Stephan Tahy:

[00:00:09:00 – 00:00:54:23] Die Branche ist komplett im Umbruch. Nicht nur auf der Handelsseite, sondern eben auch auf der Herstellerseite. Also es werden die gewinnen, die eben über Innovationen den nächsten Schritt gehen. Smart Bad ist ein Thema, App Steuerung. Das Thema Gesundheit ist ein Wichtiges. Im Prinzip werden ja alle Rituale des Menschen oder viele Rituale des Menschen finden im Bad statt. Und das heißt, man kann den Menschen im Bad in großen Teilen dann auch unterstützen, analysieren, im Hinweise geben und dieser Trend wird kommen.

 

Kai Vorhölter:

[00:00:55:00 – 00:01:22:00] Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge unser CX Lounge. Mein Name Kai Vorhölter, CEO von port-neo und freue mich sehr heute mein Gast Stephan Tahy, CEO von Duravit. Ich glaube, Stephan. Zur Marke Duravit braucht man nicht so viel zu sagen. Ich muss auch bekennen, ich persönlich bin großer Fan der Marke. Dürfen ja auch schon seit einigen Jahren zu Hause auch arbeiten.

 

Kai Vorhölter:

[00:01:22:00 – 00:01:46:21] Von da aus. Ja, freut es mich noch mal ganz besonders, dass wir heute die Folge gemeinsam haben und was mich auch sehr freut ist das wir. Wir reden ja über das Thema Customer Experience und ich meine, ihr zeichnet euch ja wirklich durch ein Geschäftsmodell aus, auf der einen Seite einen sehr starken Kontakt auch zum Endkunden zu haben. Über die starke Marke und aber natürlich die der mittelbare Vertrieb und Partner sind natürlich für die Experience auch wahnsinnig wichtig.

 

Stephan Tahy:

[00:01:46:23 – 00:01:50:04] Ja, vielen Dank erst mal Kai. Ich freue mich, dass heute ich hier sein darf.

 

Kai Vorhölter:

[00:01:50:06 – 00:02:02:23] Cool. Sehr cool. Ich habe gesagt Grundsätzlich glaube ich, kann jeder was mit Duravit mit anfangen. Aber vielleicht magst du trotzdem noch mal deine Facette aufs Unternehmen geben. Wo seht ihr euch, Wie seht ihr euch grad? Wo steht ihr?

 

Stephan Tahy:

[00:02:03:00 – 00:02:25:22] Ja, wie upgrade people‘s everyday life ist unsere Vision. Von daher ist es so ein bisschen mein Einstieg, weil es ja auch irgendwie ein Anspruch ist an das Unternehmen. Das wollen wir auch tatsächlich. Ja, wir wollen das Leben upgraden. Bad ist ein ganz wichtiges Thema und als Firma. Die Firma ist ein fantastisches Unternehmen. Meine Vorgänger und das Team haben hier wirklich grandiose Arbeit geleistet.

Die Marke und das Unternehmen in diesem Premiumbereich zu positionieren. Und von daher darf ich jetzt seit zwei Jahren als CEO fast zwei Jahren diese Reise nach vorne hin begleiten. Und Customer Experience ist natürlich da Mittelpunkt meiner Tätigkeit natürlich auch.

 

Kai Vorhölter:

[00:02:41:24 – 00:02:48:00] Cool. Ihr habt ja auch ein Wahnsinnswachstum hingelegt und es hat sich jetzt auch noch mal beschleunigt. Kann man ja schon sagen.

 

Stephan Tahy:

[00:02:48:01 – 00:03:05:08] Ja, also wir sind ganz gut unterwegs, aber die Branche ist auch ganz gut und eigentlich muss man auch dazu sagen. Also wir sind um 28 % gewachsen, 20, 21 zu 20 und liegen jetzt über 600 Millionen, haben aber die Milliarde im Visier. Und die wollen wir 2025 auch erreichen.

 

Kai Vorhölter:

[00:03:05:10 – 00:03:28:00] Wow, Wow, Klasse! Wir werden gleich noch viel über Duravit sprechen. Wir starten hier aber ganz gerne auch immer unsere Show mit. Na, noch mal in einer Frage, wo bewusst noch mal der Kernbranche rausgehen und da mal die Frage gibt es für dich einen persönlichen CX Moment in letzter Zeit, wo du mir gesagt hast Hey, das war eine coole Customer Experience oder auch keine coole, Also je nachdem, was dir so einfällt.

 

Stephan Tahy:

[00:03:28:00 – 00:04:05:19] Ja, keine coole fällt in Deutschland schneller ein. Für mich ist eigentlich immer cool, wenn das Thema Hybrid funktioniert und ich denke, es geht eigentlich vielen so, dass man sagt okay, man wird digital abgeholt, hat aber dann auch das empathische ja in den Arm nehmen. Wenn man dann physisch vor Ort ist, in der Ausstellung, im Hotel und wenn man dann die persönliche Ansprache hat, also die Kombination digital perfekt in Anführungszeichen und dann empathisch abgeholt zu werden, das sind für mich dann die Glücksmomente, weil ich bin auch so ein Typ, orientiere mich auch beim Kauf haben durch neue Arbeitstasche gekauft.

Dann gucke ich erst mal am Wochenende auf der Couch, dann okay, was könnte es sein, wie sieht die einen aus? Das möchte dann auch alle sehen und dann, wenn ich dann den Laden gehe und ein Bett dann noch mal richtig beraten, dann ist das für mich so ein Highlight. Also das wäre so ein Highlight. Was mir in den letzten drei Wochen in Erinnerung geblieben ist, hat gut funktioniert. Also die Kombination, die hybride Kombination.

 

Kai Vorhölter:

[00:04:26:19 – 00:04:43:21] Na ja, ja, ich meine, da bringst du ja schon einen Punkt auf den wir schon in den vielen Folgen auch vorher hatten. Das Customer Experience natürlich auch viel mit der employer Experience zu tun hat. Also im Sinne von deine Mitarbeiter sind halt auch natürlich ein ganz wesentlicher Teil, um dann dazu beizutragen zu einer guten Kunde.

 

Stephan Tahy:

[00:04:43:21 – 00:05:12:11] Absolut. Kunden. Die Mitarbeiter als Botschafter so wie mich. Wir sind Botschafter des Unternehmens, so wie ich dann auch im Privaten erzähle, meine Frau stoppt mich dann immer sagt Hallo, hör mal auf. Aber das ist halt so, das nicht überzeugt und dann erzählt man oder liest, wird man dann gleich im Bad auf verkaufen oder davon eben berichten und das war immer so, also bei mir jetzt persönlich immer bei der Firma, wo ich gearbeitet habe, versuche ich dann im auch als Botschafter zu agieren und wünsche mir das auch bei den Mitarbeitern und sehe das auch bei den Mitarbeitern. Weiß ich auch, das passiert.

 

Kai Vorhölter:

[00:05:16:02 – 00:05:42:11] Super. da sind wir doch auch gerade beim Thema, wie ich glaube nicht jedem, ist aber geläufig, wie seine Auswahl an komplexere Vertriebsstrukturen am Ende ist. Hatte ja den Fachhandel, sage ich mal, als eine wichtige Komponente, dann natürlich den Sanitär Spezialisten, der am Ende ja dann auch ein WC einbaut und dann gibt natürlich aber noch viele Player drumherum.

 

Stephan Tahy:

[00:05:42:15 – 00:05:43:09] Ja.

 

Kai Vorhölter:

[00:05:43:11 – 00:05:45:00] Magst du da auch mal ein bisschen drauf eingehen?

 

Stephan Tahy:

[00:05:45:00 – 00:06:08:07] Ja gerne, das ist in der Tat sehr speziell. Im Grunde haben wir drei Zielgruppen. Wir haben einmal diejenigen habe ich auch bei euch gesehen Duravit dann im Bad haben. Also der Endverbraucher freut mich Übrigens dann haben wir den Installateur, habe heute Morgen mit einem telefoniert und dann haben wir die Architekten und Interior Designer. Also wir haben im Prinzip drei Zielgruppen.

 

Stephan Tahy:

[00:06:08:09 – 00:06:31:11] Ähm, ähm, die wollen unterschiedlich angesprochen werden und dann haben wir noch den Handel. In der normalen Industrie hat man eigentlich nur der Endverbraucher und den Handel. Wir haben diese drei, wenn man so will, Entscheidungsträger und den Handel und der Handel ist dann auch noch mal ganz unterschiedlich. Haben wir diesen dreistufigen Vertrieb im Handwerk und bei den

Und das ist noch so der Balg unseres Business und 60, 70 %, ja dann haben wir mittlerweile auch E-Commerce Retailer seit vielen Jahren und das seit einigen Jahren, die am Start sind. Und wir haben noch andere Handelspartner, die ja, wie es auch zum Teil und dann also das sind so das ist so das Umfeld war.

 

Kai Vorhölter:

[00:06:50:05 – 00:07:10:09] Ja und da ist natürlich dann noch mal gerade du hast eben angesprochen für dich eine richtig gute Customer Experience ist Hybrid, ja, das heißt funktioniert sowohl durch die Akteure, aber auch in der Digitalität und das sicherlich dann eine besondere Herausforderung. Da sag ich meine Datensicht auch durchgehend zu schaffen, weil oft hört es ja bei euch immer an, die verkauft an den an den Großhandel. Ja und dann verlaufen sich.

 

Stephan Tahy:

[00:07:12:21 – 00:07:31:06] Auch ja, wir haben so eine, wir haben nicht diese durchgehende digitale Schnur über alle Handelspartnern, über alle Kundensegmente, die ich eben berichtet habe, Die haben wir nicht. Und wir haben viel menschliches Feedback. Wir beraten ja sogar auch mal in unserer Ausstellung in Hornberg, kommen viele Kunden und beraten wir direkt.

 

Kai Vorhölter:

[00:07:31:08 – 00:07:31:21] Ich kann sie.

 

Stephan Tahy:

[00:07:31:23 – 00:08:01:21] Verkaufen, nicht? Ja, kennst du ja dann hoffentlich hast eine gute Beratung genossen. Da bekommen wir natürlich Feedback, dass Kunden uns erzählen, wir haben schon Duravit Bad möchte uns jetzt verändern und bekommen natürlich über unsere Handwerker Installateure sehr viel Feedback, haben wir intensiven Austausch, auch Handwerkerprogramme über die in Architekten Designer permanentes Feedback über After Sales bekommen wir Feedback, Input über unseren Vertrieb natürlich.

Also ganz verschiedene Facetten, überwiegend menschlich, ja weniger Daten getrieben. Dass ist der Status das auch ein bisschen auch der Branche geschuldet und ich denke, der datengetriebene Teil CRM etc. wird jetzt noch mal zunehmen, wenn man am Anfang gefunden. Ja, und fühlen uns auch ganz wohl mit der Position, die wir da im Vergleich mit dem Wettbewerb ausführen. Aber da geht noch mehr.

 

Kai Vorhölter:

[00:08:27:06 – 00:08:36:24] Woran denkst du es? Liegt das daran, weil das einfach auch Teil des Handwerks ist, man im wahrsten Sinne des Wortes arbeitet, wenn man den Händen und entsprechend vielleicht auch die Menschen.

 

Stephan Tahy:

[00:08:36:24 – 00:08:58:12] Die Frage ist insgesamt im Umbruch. Der Handwerker ist für uns ein ganz wichtiger Partner, weil er eben nicht nur berät, sondern eben dann auch anschließt. Viel technisches Gewerk gehört dazu. Wasser ist immer ein wichtiges Thema, auch im Bad, was nicht jeder hobbymäßig dann selber installieren kann. Und da braucht man den Fachhandwerker und es war uns ein wichtiges Thema.

Trotzdem sehen wir natürlich den E-Commerce Anteil. Immer mehr Unternehmen widmen sich dem. Auch die Thematik um was der Kunde will da auch zum Teil einkaufen und da wollen wir auch präsent sein. Und dann gibt es natürlich da auch andere Daten getriebene Informationssysteme, wo man auch mit Endkunden in Kontakt treten kann.

 

Kai Vorhölter:

[00:09:16:09 – 00:09:25:20] Man. Stichwort E-Commerce Hast du gerade gedacht, was ist denn da momentan wohl? Wo seht ihr das? Da vor allen Dingen Potenzial für euch ist.

 

Stephan Tahy:

[00:09:25:22 – 00:10:00:01] Na ja, wir haben ja eine klare Zwei Marken Strategie. Wir haben ein E-Commerce Unternehmen gekauft, Das ist die Bernsteinbard. Ähm, weil wir eben gesehen haben, dass viele Kunden, insbesondere Generation meiner Kinder, aber auch andere, natürlich auch ältere Menschen, dann sagen okay, ich möchte mich direkt orientieren, ich möchte auch direkt kaufen und such mir dann jemanden. Entweder den Fachhandwerker oder jemanden aus dem Umfeld oder selber die Kompetenz, dann die Produkte auch anzubringen zu installieren, wenn das möglich ist.

Und diesen Trend sehen wir ganz stark und das ist einfach ein Fakt. Und deshalb haben wir gesagt, wir, wir kaufen ein E-Commerce Unternehmen, um die Marke Duravit im Kernbereich, wenn man so will, als unsere strategische Ausrichtung über den Fachhandel und über den Installateur zu pflegen und dann mit einer Zweit-Marken-Strategie, die Bernstein sozusagen diese Kunden zu befriedigen, die sagen ich möchte es selber mich selber drum kümmern und kaufe direkt im Internet, die dann dient die Marke Bernstein eben als Zweitmarke für den Preiseinstieg.

Duravit im Premiumbereich und Bernstein getrennt im zweiten im Preis Einstiegs Bereich, dann.

 

Kai Vorhölter:

[00:10:42:07 – 00:11:06:01] Also überrascht mich tatsächlich jetzt persönlich. Also ich meine, ich habe jetzt ja, weil wir ja doch auch ein bisschen in Immobilien investiert sind, schon auch noch mit meiner Frau zusammengestellt. Und ich sage mal, ich bin immer ganz froh, dass ich jemanden, der dann das mir aus einer Hand bringt und ist, gesagt Das ist ja auch durchaus. In meinen Wasserschaden ist es ganz weit oben im Sinne von des potenziellen Schadenspotential für eine eigenes Haus in Immobilie.

 

Kai Vorhölter:

[00:11:06:03 – 00:11:15:17] Und wenn ich natürlich anfange, das Bad zu beschaffen und habe dann an anderer Stelle jemanden, der dann mit meinem Material arbeiten muss, kann er auch schnell sein, dass ich dann so in die Rolle komme.

 

Stephan Tahy:

[00:11:15:18 – 00:11:26:02] Ja, es ist ja zweigeteilt, Es gibt ja Sortimente, ich sag jetzt mal Accessoires, da muss ich nichts installieren, die kaufe ich einfach, da brauche ich jetzt keinen.

 

Kai Vorhölter:

[00:11:26:04 – 00:11:27:07] Also der WC Deckel.

 

Stephan Tahy:

[00:11:27:07 – 00:11:52:01] Weiß ja, wie sich Deckel austauschen, Bereiche aber jetzt auch zahlen zum Becherhalter und und und. Also da brauche ich jetzt keine Fakten. Es stimmt ja und für die Produkte, wo ich eine Fachexpertise brauche, weisen auch darauf hin, dass eben der Installateur hier das Gewerk übernehmen muss und viele Installateure machen es auch. Sind dazu bereit. Nicht alle von. Auch da unterscheiden sich die Installateure.

Die einen sagen wir machen das. Wenn ein Kunde sagt, Ich habe mir da was ausgesucht, wird es mir das installieren, machen die das und dann ist es eben auch ein Modell.

 

Kai Vorhölter:

[00:12:00:21 – 00:12:12:07] Stelle ich mir dann durchaus auch herausfordernd vor, weil ich denke, oft genug wird euch ein Kunde dann auch fragen kennt ihr jemanden, der das vielleicht jetzt auch einbauen könnte oder nicht? Oder gibt es dann diese Brücke, dass ich plötzlich als Hersteller den Kontakt zum Verarbeiter herstellen muss?

 

Stephan Tahy:

[00:12:14:07 – 00:12:31:04] Ja wir machen das jetzt bei der Bernstein wir als Duravit nicht das. Das muss sich jeder selber seinen Partner suchen. Bei anderen E-Commerce Plattformen wird es zum Teil, wenn man international guckt kombiniert, dass die Plattform dann ein Angebot macht. Aber da halten wir uns als Neutraler raus.

 

Kai Vorhölter:

[00:12:31:04 – 00:12:34:03] Aus meinem Heizungsbereich sehr, sehr starker Trend.

 

Stephan Tahy:

[00:12:34:03 – 00:13:05:21] Ja, habe ich auch wahrgenommen. Wir haben unsere Tophandwerker, die wir sozusagen mit speziellen Programmen dann auch umsorgen, mit dem wir intensiver zusammenarbeiten. Von daher empfehlen wir auch grundsätzlich alle Handwerker, die mit uns zusammenarbeiten, mit der Duravit. Die, die wir kennen, haben da eben das Top Handwerker Programm. Das machen wir schon. Aber jetzt nicht eine eins zu eins Vermittlung zu sagen, wie kannst du jetzt jemand und wir dann sagen geht auf Herrn Müller zu, dass das muss sich jeder orientieren.

 

Stephan Tahy:

[00:13:05:21 – 00:13:16:03] Wir geben eine Auswahl und sagen Das sind alle Kollegen in Anführungszeichen, die mit uns Partner, besser gesagt die mit uns zusammenarbeiten. Und dann ist jeder in seiner Entscheidung frei.

 

Kai Vorhölter:

[00:13:16:05 – 00:13:32:19] Hätte ja auch ein erhebliches Risikopotenzial, wenn ich das mal als CX Spezialist sagen darf, weil wenn ich natürlich dann die dieses Handover Übergabe nicht richtig funktioniert, erschlägt das natürlich massiv auf die Marke zurück. Und ich dann gar nicht, da eigentlich der in der Verantwortung stehe. Aber ich habe es ja den quasi direkt weitergetrieben.

 

Stephan Tahy:

[00:13:32:22 – 00:13:54:20] Also die Zusammenarbeit mit den Installateuren habe ich jetzt noch keine Erfahrung, dass die uns negativ zurückschlägt, weil insbesondere was die Top Handwerker anbetrifft, mit denen wir zusammenarbeiten, haben da schon den Track Record mit der Zusammenarbeit mit der Duravit aber da habe ich noch keine negativen Erfahrungen gehört, macht auch die eine oder andere geben. Nimmt man die Welt ist ist ja immer bunt, aber habe ich jetzt noch nicht mitbekommen.

Aber von daher ist es ja auch eine gewachsene Zusammenarbeit, die über Jahrzehnte zurückgeht. Das ist jetzt eine neue Handwerker Generation, die zum Teil auch anders agiert, zum Teil auch hybrid unterwegs ist. Und da versuchen wir eben diese Zusammenarbeit auch auf diesem digitalen Level auszubauen. Also auch jetzt sozusagen okay, Social Media, wie können wir zusammenarbeiten? Was sind eigentlich deine pain points an der Hand?

 

Stephan Tahy:

[00:14:18:24 – 00:14:38:01] Die Handwerker ist ja keine homogene Gruppe von Menschen. Die einen sind eher traditionell unterwegs, die anderen öffnen sich sehr stark digital. Also auch da gibt es kein richtig und kein falsch. Jeder sucht da sein Weg. Wir versuchen jeden Partner da abzuholen, wie er sein Businessmodell betreibt.

 

Kai Vorhölter:

[00:14:38:03 – 00:14:40:24] Aha, cool. Jetzt, wenn wir über Customer Experience sprechen, dann ist für uns mittlerweile auch eine sehr wichtige Sicht neben Marketing und Vertrieb. Ich meine. Wir haben jetzt auch schon sehr lange Business glaubt kennt die Herausforderungen ja, diese beiden Silos, wenn ich es so benennen darf, ein Unternehmen zusammenzubringen strukturell. Und jetzt kommt ja das Thema Service schon noch mal auch noch mal als ein weiteres Thema hinzu.

Siehst du deine Herausforderung oder sagst du Na ja, eigentlich haben wir das ja schon dadurch, dass wir unsere b2b Zielgruppen ja per se Service ist ja gang und gäbe, technische Beratung etc. dass es eigentlich ein Gameplay ist, was wir schon recht gut kennen.

 

Stephan Tahy:

[00:15:17:08 – 00:15:38:15] Ja, auf der einen Seite ist es so, auf der anderen Seite ist der Anspruch, wenn man so will, steigt er, steigt von der Kundenseite her. Na, weil der Kunde ja von allen Seiten verwöhnt wird mit der nächsten Messlatte. Und deshalb wäre es ein Fehler, wenn man sich auf dem Status ausruht und sagt Wir machen es ja schon seit 20 Jahren und was soll da noch kommen?

 

Stephan Tahy:

[00:15:38:17 – 00:15:52:14] Das heißt, wir müssen an jeder Stelle auch Gas geben. Ich sehe die Silos nicht mehr so, das war eher so, ich sage mal, vor 20, 30 Jahren hat man gesagt am Markt, in den Vertrieb. Und dann gab es da noch After Sales. Ich mag auch den Begriff, auf das jetzt nicht so richtig passt, auch nicht mehr in die Landschaft.

 

Stephan Tahy:

[00:15:52:14 – 00:16:13:20] Und es ist ja nicht After Sales. Kann jeder sagen pre Sales. Also ich glaube mich mag lieber den Begriff Customer Care. Früher war das ja so ein Anhängsel, heute ist es eigentlich ein Verkaufsargument, wenn ich gut bin im Customer Care, rennen mir die Kunden die Bude ein und von daher haben sich die Silos selber zerbröselt, will ich mal so sagen.

Die Kunst ist es sozusagen, den nächsten Level gemeinschaftlich anzustreben. Zu sagen okay, Marketing, Vertrieb, Services, wie bringen wir euch gemeinschaftlich als Paket, als Customer Experience rüber zum Kunden? Der will. Der Kunde will das heute nicht mehr getrennt sehen. Er will heute nicht mehr nur im Reinen in der reinen Marketingansprache. Und dann kommt einer und ist der Herr Kaiser und am Ende kommt einer an dem, was zu tun ist, kommt der After Sales. Das will der Kunde nicht mehr.

 

Kai Vorhölter:

[00:16:43:02 – 00:16:50:17] Wie? Wie organisierst du das als CEO im Unternehmen selber? Also um die Kollegen da Wirklich? Ja, das ist unterschiedliche.

 

Stephan Tahy:

[00:16:50:19 – 00:17:18:14] Also ich bin ja jetzt erst seit zwei Jahren da, von daher haben wir relativ viel verändert. Aufgabe ist es, diese Veränderungsnotwendigkeit mitzuteilen der Organisation, so dass es auch jeder versteht, die Organisation mitzunehmen. Also da ist Cultural Change geht da Hand in Hand mit Heart Organization Change. Wir machen beides. Wir haben auch organisatorische Change gemacht, also in der Größenordnung von 100 Veränderungen in den Headquarters in den anderthalb Jahren.

Gut, gut, fast zwei Jahren, das ist schon, ja, bringt schon Veränderungen mit rein. 100 Positionen neu zu jonglieren. Und das geht eigentlich nur in der Cultural Change Hand in Hand geht. Die Herausforderung ist uns so ein Stück weit die den Need for Change. Der Need for Change wird jedem klar, wenn es dem Unternehmen schlecht ist. Schlecht geht ja, wenn, wenn, wenn man vor der Insolvenz steht.

 

Stephan Tahy:

[00:17:45:13 – 00:17:52:22] Und da verstehe ich jeder. Wir müssen uns was verändern, wenn es der Unternehmen. Gott sei Dank gibt es wieder im Falle der Duravit gut geht über die letzten Jahre auch gut ging.

 

Kai Vorhölter:

[00:17:53:01 – 00:17:54:06] Und der Gesamtbranche auch noch.

 

Stephan Tahy:

[00:17:54:07 – 00:18:17:11] Der Branche und alles im Rückenwind bläst dann sagt natürlich oder hat man diese gefühlten Fragezeichen vor sich Warum jetzt was verändern? Das heißt, das ist so ein bisschen missionarische Aufgabe, weil irgendwann hört der Rückenwind auf, dann ist Bauboom vielleicht zu Ende oder und dann muss man ja auch wachsen können und nicht nur vom Segel oder das Segel von Wind sie voll blasen zu lassen. Jetzt von der Industrie, oder von der großen Nachfrage, die momentan herrscht. Also das ist so ein bisschen missionarisch und da sind wir dabei, mache ich ja nicht alleine. Wir sind im Vorstandsteam zu dritt, aber im Grunde geht es nur, wenn wie immer, wenn das ganze Team mitzieht.

 

Kai Vorhölter:

[00:18:36:15 – 00:18:55:19] Ich würde jetzt noch mal einen Sprung auf den Endkunden machen. Ja, aber du hast ja gerade eben selber auch mal gesagt Mensch, was war das, die Arbeitstasche. Da hab ich mich mal hingesetzt, genau wie Sie. Wie sieht denn aus deiner Sicht die die Customer Journey eurer Endkunden aus? Gibt es da die eine Journey und was macht die so aus?

 

Stephan Tahy:

[00:18:55:21 – 00:19:17:23] Die Agenturen versuchen mir einzureden, dass ich den Funnel bedienen muss, diesen unheimlichen Customer Journey Funnel, damit jede Agentur an jedem Touchpunkt mitverdient. Ein bisschen humoristisch. Ich weiß, dass der Funnel immer auch ein Stückweit seine Berechtigung hat. Es gibt sicherlich auch Kunden, die durch den Funnel gehen, also die hier tatsächlich bis zur Conversion alle Touchpoints belegen. Die wird es geben.

Ich selber konzentriere mich eher weniger auf dem Funnel. Ich glaube auch eher das wenn ich jetzt die Customer Experience oder einen Teil im Frontend und Backend das ist Backend eigentlich das ist, was immer interessanter wird Purpose Produkte und Services. Wir sprachen drüber, Innovationen, Mitarbeiter, Erfahrungen, auch Lieferkette. Also ich sag mal den Maschinenraum, da fokussiere ich mich sehr stark drauf.

 

Kai Vorhölter:

[00:19:42:10 – 00:19:44:20] Also die sogenannte Business Experience ist das ja schon.

 

Stephan Tahy:

[00:19:44:20 – 00:20:08:23] Ja, das gilt, das geht in Richtung Business Experience, weil einfach da mein tiefster Belief ist. In der komplexen Welt, wo wir von morgens bis abends zugedonnert werden mit Informationen, mit Handy, mit Tablets, dass wir eigentlich die, die die Vereinfachung wollen. Wir wollen Unternehmen, denen wir vertrauen können, denen wir uns ein stückweit, ja fast wie einer Partnerschaft öffnen können.

Wo wir uns darauf verlassen können, dass uns die in die Pfanne hauen. Das ist die tiefe Sehnsucht. Die wird immer größer und immer größer. Kann ich sehr. Scription Modelle, die ich nicht übers Ohr ziehen oder übers Ohr hauen, über den Tisch ziehen, die einfach, wo man gutes Gefühl hat. Hier wirst du fair behandelt, hier bekommst du ein faires Produkt, hier hast du es mit einem Unternehmen zu tun was nachhaltig agiert, wird immer wichtiger. Hier ist jemand, dem kannst du dich ausliefern in Anführungszeichen. Der macht nichts Negatives mit dir, sondern gibt dir Sicherheit und vereinfacht dein Leben. Das, glaube ich, ist der Weg für die Zukunft. Und natürlich kommt dein Frontend dazu. Ich will auch gut angesprochen werden. Ich will auch gut interagieren. Das ist alles. Alles klar.

 

Stephan Tahy:

[00:20:50:09 – 00:21:11:21] Aber das ist für mich eher dann eher Hygienefaktor. Und deshalb ist für mich der Fokus auf die Themen Purpose, so wie sie eben dargestellt habe, wirklich der Bessere. Na, das andere kommt natürlicherweise dazu, muss auch da sein und dann ist der Funnel nicht notwendigerweise da Weil wenn ich in der Marke eine hohe Loyalität hat, gehe ich doch nicht durch den Fall.

 

Stephan Tahy:

[00:21:11:23 – 00:21:31:10] Also ich habe zwei, drei Klamottenmarken, da kommt oft erst mal nichts anderes in Frage. Ist nämlich vielleicht mal dann hoffentlich nicht enttäuschen, dann suche ich eine neue. Aber ich, Ich überleg mir nicht jetzt. Ich brauche ein Hemd. Ja, wo fange ich denn da an? Gibt ein Hemd ein und geht dann diese Panel Touchpoints und bis ich dann Hemdkauf mache ich nicht.

Ich habe eine Marke, Geh rein, kauf mir mein Hemd. Fertig. Oder bin ich weiß? Kenne ich meine Größe, kaufe ich das nächste online. Fertig. Mein Leben ist dadurch einfacher.

 

Kai Vorhölter:

[00:21:41:02 – 00:22:04:10] Ja, also ich bin Professor Fudge. Er kann ja leider heute nicht bei uns sein. Aber ich. Ich weiß, er würde jetzt gedanklich jubeln, weil das ist ja gerade in seinem neuesten Buch eight to eight Marketing eine wichtige These, dieses Loyality loops. Also dass ein Kunde, wenn ich den Job richtig gut mache, wie du sagst, überhaupt nicht durch den Funnel durchläuft, sondern den lief nach vorne macht.

Also er springt quasi direkt in die Kaufphase.

 

Stephan Tahy:

[00:22:06:06 – 00:22:31:05] Sofort in die Kaufabsicht. Genau. Wenn ich mich in der Marke doch gut aufgehoben fühle, warum soll ich dann wieder anfangen zu suchen? Das kostet doch Zeit, Geld. Und solange mir die Marke die Experience liefert und die dauerhafte ist natürlich Herausforderung. Das schlägt dann auf uns zurück. Wir müssen ständig dafür sorgen, dass dein Bad dich jeden Tag tatsächlich upgradet, weil sonst haben wir unser Marktversprechen nicht eingehalten.

 

Stephan Tahy:

[00:22:31:05 – 00:22:44:08] Immer so enttäuscht. Zurück oder nicht zurück, Zurück wäre noch gut. Nicht zurück heißt, die haben mich enttäuscht. Ja, ich denke, ich war anders sind und das ist eine Herausforderung und der wollen wir uns stellen und damit beschäftigen wir uns fokussiert.

 

Kai Vorhölter:

[00:22:44:10 – 00:23:06:03] Und ich meine, ich kann es. Ich kann es total sehen, denn man wird ja von einem Paradox of choice, diese große. Wir können zwar digital mittlerweile theoretisch alles, aber Finger Tipps. Wir könnten jederzeit irgendwas ordern, aber wir sind ja als Menschen immer mehr total überfordert, weil früher gab es halt zwei Läden, am Ort bin ich rein und ja, da gab es das Angebot, weil es gab und gut ist.

 

Stephan Tahy:

[00:23:06:05 – 00:23:24:14] Ja, also ich sage mal das normale Einkaufen. Wenn ich heute vor dem Joghurtregal stehe, bin ich total überfordert. Ja, ja, ich suche eigentlich viel Protein und jenes. Ich stehe die Leute. Ich denke, das ist peinlich, muss mich jetzt bewegen, sonst denken die durch die eine halbe Stunde vor dem Regal bin total überfordert. Im Prinzip muss ich mir dann jeden angucken und irgendwann war ich dann meinen Choice.

 

Stephan Tahy:

[00:23:24:18 – 00:23:29:15] Viel einfacher ist es zu sagen ich habe diese Marke, hat das selbst oder hat das nicht und mache ich.

 

Kai Vorhölter:

[00:23:29:17 – 00:23:37:21] Also interessanterweise meine werden Wir leben ja in der Stadt und meine Frau und ich sind großer Fan der der Lieferdienste, ja, der es immer mehr um sich greifen.

 

Stephan Tahy:

[00:23:37:21 – 00:23:40:03] Das ist cool.

 

Kai Vorhölter:

[00:23:40:03 – 00:24:07:19] Ich hätte es nicht gedacht. Aber die Experience ist nachhaltig natürlich schon auch echt cool. Und ich habe da mal ein spannendes Interview mit einem der mit dem Gorilla, der auch gehört, wo er beschrieben hat. Ja, weiß ich nicht, steht vom Kühlschrank und denkst, das wäre eigentlich schön zu kochen. Und zehn Minuten später hast du die die noch fehlende Zutat da und ich hab das so ein bisschen damals war mir noch nicht so stark und da habe ich gedacht wirklich mittlerweile, ich kann es einfach bestätigen, dadurch, dass die ja mit ihrem Fahrrad kommen und so, das ist ja doch auch eine nachhaltige Sache.

 

Kai Vorhölter:

[00:24:07:19 – 00:24:24:06] Nur worauf ich eigentlich hinaus wollte, ist ja zu sagen, was ich jetzt feststelle. Was ein weiterer Hebel für mich ist, ist, dass das Angebot zu reduziert ist. Na klar, weil es geht nicht darum. Es gibt nicht 10.000 Produkte, sondern es gibt da halt genau nur zwei Joghurts. Fühlt sich gut aufgehoben.

 

Stephan Tahy:

[00:24:24:06 – 00:24:25:17] Wieder aufgehoben im Tante Emma Laden.

 

Kai Vorhölter:

[00:24:25:17 – 00:24:25:23] Ja genau

 

Stephan Tahy:

[00:24:26:00 – 00:24:35:15] Wie jetzt die Vereinfachung der Welt, glaube ich auch dran. Mit der Nachhaltigkeit hab ich ein bisschen meinem Problem, weil klar kommt dem Fahrrad. Aber ob das Business nachhaltig.

 

Kai Vorhölter:

[00:24:35:19 – 00:24:37:11] Da glaube ich, weil meine ganz.

 

Stephan Tahy:

[00:24:37:12 – 00:24:55:10] Also da habe ich mein Fragezeichen ja sehe ich das jemals fliegt dass da jemand sagt ich kann tatsächlich Gewinn daraus? Wir sehen die Nachhaltigkeit schon in vielerlei Dimension, aber eben auch auf die Beständigkeit des Unternehmens. Wir wollen nachhaltig sein als Unternehmen, die Mitarbeiter gegenüber der Umwelt gegenüber, aber eben auch dem Unternehmen gegenüber.

 

Kai Vorhölter:

[00:24:55:13 – 00:25:08:10] Ein wichtiger Punkt. Aber da bin ich ganz bei dir. Jetzt warst du trotzdem noch mal in die in die Customer Journey. Also das gilt für Funnel nicht. Und dennoch gibt es ja schon auch Kontaktpunkte, sage ich mal ja.

 

Stephan Tahy:

[00:25:08:12 – 00:25:37:00] Bei uns wird das ganze Thema komplexer durch diese drei Kunden. Wir müssen ja drei Customer Journey anbieten, weil der intuitive Designer der erfordert oder der wünscht sich eine andere Ansprache als jetzt der Endverbraucher und als der Installateur. Und das ist für uns im Prinzip die Herausforderung, drei Journeys anzubieten. Und die müssen natürlich die Agenturen sagen ja heute Personas Personas ist ja das früher hat man gesagt Zielgruppen.

Ich muss mir immer noch mal überlegen, was jetzt der Unterschied zwischen Zielgruppe, Personen ich sehe, aber da gibt es ein aber. Heute heißt der Personas ja, wie liefere ich die Journey für diese Personas? Das ist das ist die eigentliche Herausforderung bei den Architekten und in Interior Designer. Da ist der der Schwamm ein anderer. Ja, die, die dürsten nach Stories, nach, wenn man so will.

Was ist die? Was ist der Gedanke, das Design, das umsetzbar.

 

Kai Vorhölter:

[00:26:05:05 – 00:26:06:02] Die Emotionalisierung.

 

Stephan Tahy:

[00:26:06:02 – 00:26:34:15] Emotionalisierung und natürlich dann auch die hard facts und und. Aber der Spin ist ein ganz anderer. Das ist eher Fashion. In der Ansprache aus dem Fashion Bereich ist es eher vergleichbar. Das heißt, Sie müssen mir eine andere Journey bieten. Wir sind in anderen Medien unterwegs. Da haben wir auch Pläne. Das Thema Ich bin ja so ein Sohn, so ein Fan von Ökosystemen.

 

Stephan Tahy:

[00:26:34:17 – 00:27:01:19] Ich glaube, man kann es am besten mit Ökosystemsystemen lösen, dass man sagt okay, in welchem Ökosystem bewegt sich die Persona und. Und wie biete ich dann sozusagen die individuelle Customer Experience für diesen Bereich? Das ist so das wo ich denke, kann ich diese drei Zielgruppen am besten abholen. Welches Ökosystem? Deshalb haben wir auch. Sind wir jetzt auch dem Maschinenraum beigetreten?

 

Stephan Tahy:

[00:27:01:21 – 00:27:37:15] Das ist so ein ja. Ich sag mal geteiltes Ökosystem von Innovationen. Das sind mittelständische und mittelständische Unternehmen und Familienunternehmen drin, die hier auch versuchen zusammenzuarbeiten. Zu sagen okay, nicht jeder muss alles neu erfinden. Das inspiriert uns sehr stark. Also in Ökosystem zu denken und da da dann eben diejenigen abzuholen und ist es dann digital? Ist es auch. Physisch wird ja viel totgeredet der Print und so kann zwar gar keine mehr rüberbringen, doch, doch, in bestimmten Bereichen ist eben auch gibt es wunderschöne Kataloge.

Ich weiß, in New York hat ein Kunde hat einen Katalog, wie kann ich sagen, ein Buch aufgelegt, wo er sagt in Katalog der landet meistens in der in den Mülleimer neben der Messe. Der ist voll mit Katalogen, in der liegt Bücher auf. Was für eine Experience.

 

Kai Vorhölter:

[00:27:53:16 – 00:27:54:19] Wahnsinn.

 

Stephan Tahy:

[00:27:54:19 – 00:28:20:16] Ja künstlerische Bücher ja mit wirklich artistischen Darstellung. Auch die, die man sich gar nicht vorstellen kann, die ja noch nicht mal was originär mit dem Produkt dann zu tun haben. Es einfach eine Inspiration also es Wahnsinn und das ist eine Experience eben führt die Designer Welt für den derjenige der sagt ich will morgen mein Bad umbauen, den interessiert das wenig.

Was will ich jetzt hier mit so einem künstlerischen Buch? Der will was der will eine Inspiration haben, Produkt, vielleicht auch Inspiration. Er hat eine Vorstellung im Kopf, den hole ich über die Ausstellung ab. Viele gehen auch noch in die Ausstellung. Einige sagen Ja, wieso, ist doch alles digital. Bei uns ist ganz wichtig das Haptische. Ja, und da die Erfahrung und dann im dann die Story Was hat der Designer gedacht, also das Produkt, das muss dann der Berater wissen.

Wenn der es nicht weiß, habe ich natürlich wieder eine Leerstelle, hat einen schlecht spielenden. Aber der Kunde fragt Warum sieht es so aus? Ja, warum nicht? Also dann ist auch wieder schlecht. Also ich muss da die Messages an den Touchpoint des Kunden bekommen. Digital geht es ein stückweit einfacher. Über die Beratungskette hat man ja immer so ein bisschen die Bibel Übersetzungskette.

Da geht mal was verloren, da was verloren wird und dann kommt nicht unbedingt die Message an die man wie man eins zu eins bringen wollte.

 

Kai Vorhölter:

[00:29:13:05 – 00:29:27:09] Na ja, trotzdem noch mal auf den auf den Endkunden, also den neuen Kunden gesprochen. Gibt es da Dinge, die er aus deiner Sicht schon besonders gut macht? Auch so mit Blick auf dem Markt?

 

Stephan Tahy:

[00:29:27:09 – 00:29:57:11] Ich denke, wir sind gut in dem, was du jetzt erfahren hast, wenn du in der Ausstellung warst, unsere Story eins zu eins rüber zu bekommen, weil da ist die Kette geschlossen. Da sind wir tatsächlich. Hersteller berät in der Ausstellung in unserer Ausstellung. Wir beraten, wir verkaufen dort nicht. Da sind wir besonders gut. Wir sind auch gut, die Kerngruppe der Installateure abzuholen, weil die haben andere Bedürfnisse, da sind wir auch gut. Und diese, diese Kundengruppe.

Wo wir noch besser werden können, denke ich, ist sozusagen diese Unterdifferenzierung Personas, die ich gesprochen habe, da noch feingliedriger darauf einzugehen. Das ist das, was wir uns vornehmen zu sagen, der Handwerker, den gibt es nicht den Handwerker, sondern es sind unterschiedliche Gruppen wie gehe ich da noch stärker auf die Needs ein? Es gibt welche, die sagen, ich habe überhaupt keine Zeit.

Ich mein, ich mache so viel Heizkessel und ich muss jetzt ja technisch orientiert werden, fine. Weil es gibt aber die Gruppe, die sagt eigentlich bin ich nicht so, mache ich nicht so gerne Beratung, könnt ihr mir das abnehmen? Auch fine. Auch in einer also diese Cluster zu bilden, da feingliedriger vorzugehen, Das will ich mal so formulieren, Da müssen wir noch besser werden.

Wir sind im Prinzip bei allen Touchpoints robust und gut unterwegs, kriegen wir auch widergespiegelt. Also das Thema, auf das er jetzt noch mal begriff, noch mal! Kriegen wir überall widergespiegelt bei den Top, da sind wir da genannt und bekommen regelmäßig die Preise Design, Auszeichnung und und und. Ist aber glaub ich für die Zukunft noch nicht gut genug. Da müssen wir noch feingliedriger werden.

Das ist eine gute Ausgangsbasis. Aber es kann noch besser werden.

 

Kai Vorhölter:

[00:31:11:10 – 00:31:27:16] War jetzt zum Thema Badplaner zum Beispiel war aber ja, Duravit aus meiner Wahrnehmung wirklich Vorreiter eigentlich für die für die Branche das ja auch viele Jahre schon. Wie stark ist das aus deiner Sicht genutzt und wichtig für die, für die Journey?

 

Stephan Tahy:

[00:31:27:18 – 00:31:49:13] Ganz wichtiger Punkt Wenn jemand alles aus einer Hand haben möchte und sagt ich mich eigentlich im Bad auch geplant haben, aber auch da das ist so ein bisschen die Herausforderung. Für uns gibt es ganz unterschiedliche Modelle. Es gibt Kunden, die sagen ich brauche da nicht jetzt den Hersteller an sich ja, ich gehe zu zu Kunden von uns, rate Kunden, lass mir da mein Bad planen.

Ich gehe auf Online Portale, nutze da den Badplaner oder ich nutze die Industrie als Planungsinstrument.

Ich sehe den Trend eher auch hier ins Virtuelle, dass das Kunden sagen gib mir eigentlich ein Tool, wo ich es selber machen kann, zumindest die Kunden, die da Lust drauf haben. Das ist ein Trend, der den es noch stärker zu bedienen gibt, noch einfacher also. Thema Virtual Reality. Ja, den sehe ich, dass das Kunden sagen, da möchte ich hin.

 

Stephan Tahy:

[00:32:22:05 – 00:32:41:04] Aber das ist mir der, wenn ich von Kunden rede nur das eine Kunden Klasse aber die Designer sagen ich mache doch hier nicht mit dem Badplaner Tool. Ich habe selber meine Designer Tools, ich möchte nur die Marke begreifen. Den Rest plane ich schon selbst. Also wenn wir über Kunden reden, habe ich immer im Kopf diese Dreiteilung, immer diese Triologie.

Die, die ich bedienen muss und war. Und Bad Planung ist nichts extrem, wenn man so will. Erfahrung, weil sie eben extrem positiv sein kann, indem ich sage mal Wow, wie schön das wird oder eben extrem negativ oder kriegt es nicht hin oder ich kriege es nicht hin. WC Sitz auszusuchen ist auch schon so ein Thema, Das kriegen viele nicht hin und bestellen sie im Internet und haben da negative Erfahrungen, dass sie sagen Ich, ich krieg für meinen WC keinen Ersatz, Sitz oder ich ich lauf darum und und find den ich.

Da haben wir jetzt in AI Tool angeboten entwickelt auch bieten das an, dass man praktisch mit dem Handy sein WC auf sein WC geht, es ab scannt und bekommt dann automatisch von Duravit den entsprechenden Sitz empfohlen. Das System lernt deshalb, lernt und hat jetzt schon über 90 % Trefferquote und das ist eine echte Erleichterung. Dabei wäre ich selber man dieses jetzt gemacht hat.

Ich lagere also weil solche Aufgaben dann eher aus und Sachen ich möchte es nicht ja weil es einfach ein Irrweg ist dann geht man im Baumarkt, holt im falschen, bringt die zurück auf den Irgendwo, hat dem falschen, bringt die zurück. Der Handwerker kommt nicht wegen dem WC Sitz, der denkt hast du noch alle Tassen im Schrank. Ich fahr doch nicht bei dir vorbei, nur um zu gucken was ich brauche und dann wieder hinzufahren, was du hast.

Es wird viel zu teuer. Von daher. Das ist ein Beispiel, das Leben einfacher zu machen. Handy drauf. Das Tool sagt dir, Das ist es. Den Sitz brauchst du und hier kannst du bestellen ein Knopfdruck und durch das so was erleichtert es.

 

Kai Vorhölter:

[00:34:10:23 – 00:34:14:02] Also das ist spricht ja dann sehr für den Markenkern den du den.

 

Stephan Tahy:

[00:34:14:04 – 00:34:31:09] Ja, das ist das das ist das, was wir bedienen wollen. Wir wollen dem Kunden ein gutes Gefühl geben. Upgrade your everyday Ist es auch ein Upgrade, wenn ich mich in so einem Käse nicht kümmern muss, Wie ich sehe, alle beschäftigen, ganzen Sachen, will auch keinen halben Tag verbringen, irgendwo rumrennen, WC Sitz kaufen ja.

 

Kai Vorhölter:

[00:34:31:11 – 00:34:36:15] Zumal das ist ja auch nicht die aller schönste Aufgabe, den dann zu installieren.

 

Stephan Tahy:

[00:34:36:17 – 00:34:37:12] Ja, das kommt.

 

Kai Vorhölter:

[00:34:37:12 – 00:35:02:08] Ja dann auch schon mal unter seinem seiner Schüssel gehangen hat, weiß das und dann will ich das nicht dreimal machen. Also ich bin ganz bei dir, dass das eine sehr schöne Erleichterung ist. Am Thema Feedback. Endkunde Also ich glaube, du hast gesagt, sehr viel läuft ja wenig über das war die also das kann ich bei den Zielgruppen auch sehr verschieden,  ja kann ich verstehen, Beim Endkunden hatte, der irgendwie aber systematische Prozesse.

 

Stephan Tahy:

[00:35:02:10 – 00:35:26:23] Nie wir haben also ich sage mal, was wir natürlich sehen so ja ein ist die die Antwort. Was wir sehen ist mit zunehmenden Absatz. Auch über E Commerce Kanäle bekommt man natürlich auch Ratings. Die berühmten Sterne. Wir sind ja alle in trainiert nach Sternen zu denken. Hotel Restaurant Käufen, das von kleinen Ausländern praktisch Abgerichteten nach Sternen zu denken.

Da bekommen wir natürlich Feedbacks. Sehen die Reviews, die da gepostet werden. Das ist systematisch. Ja, wir bekommen. Natürlich machen auch sogenannte Research Analysen regelmäßig, dass wir sagen okay, wie werden wir als Marke gesehen? Wir werden mit unsere Produkte gesehen, um dann gewisse Unabhängigkeit reinzubringen, was natürlich jetzt nur aus der Beratung im Persönlichen ist sehr unstrukturiert, das heißt die die Struktur bringen wir dann über Auftragsanalysen, dass wir sagen Befragung, Auftrag, Befragung, ah und lass uns da regelmäßig die KPIs als Spiegel vorhalten.

Seid ihr tatsächlich besser geworden? Wie wird eure Marke vage wahrgenommen? Ist das Versprechen, was ihr vermitteln wollt? Wird es angenommen, nimmt der Kunde das und spiegelt ihr euch da wieder im Positiven? Das ist im Prinzip die Welt. Ich denke, das Thema CRM wird vorangehen mit dem des Daten Thema. Ist ja jetzt soweit gelöst und muss natürlich jetzt hier alles abgesichert sein.

Die Kommunikation und da werden wir dann noch mehr Feedback bekommen in Zukunft. Das ist auch so was das mal aus balancieren muss, weil wenn man dann zu viel weiß er auch jeder aus dem privaten Umfeld zu gehämmert wird, wird sehr schnell negativ. Und selbst wenn man der Marke interessiert, es gibt eine Marke der ich folge, bekomme ich jetzt jeden Tag eine Email.

Wird die morgen abbestellt, weil so habe ich eigentlich nicht gewollt und da deshalb gilt es da eine Balance zu finden.

 

Kai Vorhölter:

[00:36:51:20 – 00:37:14:11] Das Unternehmen kann ich absetzen. Gibt es wir, wenn wir. Wenn wir über Cast Max spielen sprechen, dann sagen wir okay. Auf der einen Seite geht es darum an an vielen Touchpoints die ganz vielen kleinen Schräubchen gut zu machen und auch besser zu machen als als der Mitbewerber. Aber gibt es irgendwie meiner? Wir sprechen hier von den mot‘s, also moments of true.

Ich sage, wenn ich das verrocke, dann ist es wirklich ganz übel gibt, gibt es das.

 

Stephan Tahy:

[00:37:20:03 – 00:37:36:21] Ja diese moments of truth Diskussion ist ja eine, die kenne ich ja seit meinem Studium nicht. Da ist es glaube ich noch First moment of truth, wenn ich richtig bin durch die ganze ich aber Procter und Gamble oder so was. Wenn ich im vorm Regal stehe, das war, glaube ich, der Moment für neue. Dann kam Google und hat gesagt es das Zero moment of truth.

Weil wenn ich jetzt anfangen Hemd zu suchen, gehe ich ja nicht ans Regal, sondern ich glaube, Google hat es. Ich sehe den moment of truth tatsächlich in dem Maschinenraum in Anführungszeichen, den ich genannt habe, mit Purpose, Services, Mitarbeiter Erfahrung in diesem Bereich sehe ich eigentlich im Moment auf etwas mehr, weil wenn ich den authentisch, wenn es mehr an als Unternehmen gelingt diesen Moment ich sage mal was ich -1 Moment auf Schutz so zu gestalten, dass authentisch wird, Thema auch Nachhaltigkeit.

Dann habe ich eigentlich gewonnen. Aber dann habe dann biete ich diesen dieses Authentisches, dieses authentische Erlebnis für den für den Kunden, dass er sagt ich brauche nicht weiter rumsuchen, weil da werde ich wahrgenommen, da werde ich als Kunde ernst genommen und da werden meine Bedürfnisse und meine Werte auch widergespiegelt von Unternehmen. Das ist für mich, wenn man so will, der -1 Moment of Trust, weil dank der Zero Moment of Trust ist alles das, was was Agenturen dann ich sage mal verarzten können, dass sie sagen Guck mal hier den Auftritt, guck mal hier dein CRM Tool, guck mal hier, wie du mit dem Kunden sprichst.

Das, das ist schon der Moment. Aber wenn ich vorne, wie du gesagt hast, Terror hab im Maschinenraum das was, was er eigentlich als Unternehmen sein will, dann ist das andere Makulatur. Des fällt dann von der von der Wand runter wie ne nasse Tapete. Also das das ich muss diesen diesen Bereich rocken, wo es ums Unternehmen geht, um Serviceleistungen und da authentisch sein.

 

Kai Vorhölter:

[00:39:10:13 – 00:39:19:07] Kann mir vorstellen, also das Thema pim. Also ja, vernünftige Produkt, Informationssysteme und so was ist natürlich etwas, was ihr auch schon sehr lang.

 

Stephan Tahy:

[00:39:19:09 – 00:39:20:02] Ja.

 

Kai Vorhölter:

[00:39:20:04 – 00:39:20:17] Drauf seid.

 

Stephan Tahy:

[00:39:20:17 – 00:39:39:00] Und auch gut machen wir es immer wieder in Herausforderung. Ich frage mich immer noch, welches Unternehmen kann es perfekt? Ich sehe große Unternehmen, wo ich als Kunde auch sehe, dass ich struggeln. Und wenn ich dann insights höre, dann kriegst bestätigt das die struggeln, das ist toll für jeden. Wir haben zwei fünf Systeme, wo wir das erst um nicht abgeschaltet haben, das zweite läuft. Also da hat jeder seine Herausforderungen, also Datenmanagement, Datenanalyse. Dann ist das nächste Thema, da gibt es für alle, das sitzt alle in der gleichen Herausforderung Kette.

Und, und die gilt es zu lösen. Die kann man aber lösen. Da kann man sich Berater holen, wenn man nicht weiterkommt. Aber der andere Bereich, der ist authentisch, muss man selber machen. Da kann man kein Berater und es kann kein Berater sagen Bist du jetzt nachhaltig oder bist du nicht nachhaltig, willst das machst du fähig, Das muss man selber entscheiden und auch selber leben, selber umsetzen.

Thema Unternehmensorganisation mitnehmen. Das ist für mich eigentlich der der echte Maschinenraum.

 

Kai Vorhölter:

[00:40:18:13 – 00:40:29:00] Du hast der Nachhaltigkeit zu Recht ein paar Mal erwähnt. Ich meine, ihr seid ja auch eine energieintensive Industrie lässt du dich ja. Im Bad geht es auch stark um mich.

 

Stephan Tahy:

[00:40:29:04 – 00:40:30:02] Ja.

 

Kai Vorhölter:

[00:40:30:04 – 00:40:33:06] Auch immer gesundheitliche Aspekte. Gibt es da Themen? Die, die.

 

Stephan Tahy:

[00:40:33:06 – 00:40:56:12] Du. Ja, absolut, absolut. Also ich sage mal, unsere Markenwerte sind ja, haben wir so ein bisschen herauspoliert. Design habe ich drüber gesprochen, haben wir auch in relevant kompetitiv advantage. Also wenn Sie so, dann haben wir das Thema Exzellenz, dass wir sagen hier im Schwarzwald, in jedem Tal sitzt da gefühlten Hidden Champions, der sein Produkt Auswahl, das ist so was, was uns auszeichnet.

Das Thema wellbeing ist eins, was mit Gesundheit, was wir nicht nur als Relaxing verstehen, sondern eben auch Gesundheit. Thema Viren Thema Bakterien. Sie wird sehr stark werden, aber auch darüber hinaus, weil menschliche Ausscheidungen ja auch etwas mit Gesundheit zu tun haben. Und kann man da auch gucken, ob jemand gesund ist oder nicht? Und das sind die Fälle, wo wir unseren Markenkern sehen neben dem Thema Nachhaltigkeit, Nachhaltigkeit.

Wir nennen es Responsibility, also Verantwortung, so ein bisschen breiter, weil es auch Verantwortung auf den Mitarbeitern gegenüber der Gesellschaft und natürlich der Umwelt, also noch mal so ein bisschen breiter gesponnen ist für uns eines der vier Unternehmens Values. Und das sehen wir eben auch als Trend in der Gesellschaft, der jetzt nicht mehr umkehrt, sondern du hast Kinder, ich habe Kinder, die wachsen, damit auf, die sehen, dass die Erde fragil ist und wir alle jetzt unsere Generation, meine Generation dafür tun muss, diese Fragilität ein Stück weit zu stabilisieren.

Alles, was noch in unserer Hand liegt, das an Nachhaltigkeit, etwas, was wir nach innen leben und eben auch was Bad anbetrifft. Da wird es noch sehr viel Wissen und sehr viel Neuigkeiten erfahren. In den nächsten Jahren beginnt in diesem Jahr, was Produkte anbetrifft, aber nicht nur Produkte.

 

Kai Vorhölter:

[00:42:16:19 – 00:42:18:05] Aber kannst du nicht drüber sprechen?

 

Stephan Tahy:

[00:42:18:08 – 00:42:41:02] Klingt ja, ne? Also ich sage mal wir haben. Es gibt ja diese 17 Chapter der United Nations, die Nachhaltigkeit definieren. Wir haben uns da vier herausgegriffen. Wir sagen, diese vier Chapter wollen wir bespielen, Das ist, das sind Resources, das ist das Thema Wasser. Wasser ist bei uns ein wichtiges Thema. Wassersparen, das ist das Thema People und also People Menschen auf die eigene Mitarbeiter, Organisation, Mitarbeiter mitnehmen, Mitarbeiter sozusagen auch Gehör verschaffen, darauf eingehen. Und das vierte Thema Klima, das sind die vier Chapter, die wir uns aus den 17 herausgesucht haben und gesagt haben Da wollen wir besser sein, wenn man so will. Akzente setzen. Und um wirklich auch im täglichen Leben Vorbild sein. Alle 17 zu bespielen ist schwierig.

15 hatten wir uns, haben wir die vier rausgesucht. Die können wir auch. Die passen zu uns und die können wir gut bespielen. Wasser sparen, wassersparende Produkte entwickeln, Materialien Ressource einsetzen. Zweimal in diesem Jahr schon mit der ersten Duschwanne, die recycelbar ist. Da werden wir ganz stark vorangehen. Was das Thema Nachhaltigkeit anbetrifft. Keramik an sich ist ja ein nachhaltiges Produkt.

Wir geben lebenslange Garantie auf Nachhaltigkeit. Dass man nicht alle zwei Jahre was wegschmeißen muss, weil es eben schön aussah, aber dann eben kaputt ist. Und dann suchen wir was Neues. Also auch so die lebenslange. So eine lebenslange Begleitung im Produkt finde ich sehr spannend. Im Hintergrund der Nachhaltigkeit. Und wir werden mit Materialien eben dann das Bad bespielen, die einfach nachhaltig sind, die recycelbar sind, die aus der Natur kommen.

Das werden wir machen. Das sind die Wege, die wir einschlagen und eben Wasser sparen. Ein ganz wichtiges Thema beim Spülen ein, zwei Liter Einsparen kann dann bringt das natürlich in der Summe Wahnsinn. Ein Riesenergebnis für die Natur und da sind wir dran, haben wir auch schon einiges entwickelt, haben viele Patente. Das zeichnet aus, dass wieder spielt wieder auf Excellence.

Und da tüfteln wir und da macht es Tüfteln auch Sinn im Sinne nicht nur von Schönheit. Schönheit ist auch wichtig. Bekannte Designer, mit denen wir zusammenarbeiten, aber eben auch Funktionalität in klar Richtung Nachhaltigkeit. Aber wir wollen es auch nach innen. Also das ist ganz wichtig für uns. Strom, Energie, Gas, Ressourcen, CO2 Neutralität das sind alles Themen, mit denen wir uns sehr aktiv auseinandersetzen, sehr aktiv werden.

 

Kai Vorhölter:

[00:44:44:02 – 00:44:52:15] Ergo die man ohne Zweifel ist das Haus per se er oder die Gebäude wahnsinnig wichtiger Schlüssel für uns als Menschheit.

 

Stephan Tahy:

[00:44:52:17 – 00:45:16:06] Also ich sage mal, wenn man sich den CO2 Footprint anschaut, dann ist Haus einfach ein wesentlicher Bestandteil und wir müssen uns als Hersteller da wirklich überlegen, wie wir an die Speerspitze, wenn man das so definiert hat, wollen wir an der Speerspitze. Was wir gesagt haben wir machen kein sozusagen, wir machen es authentisch.

Kein Nichts erzählen, was du nicht halten kannst, keine irgendwelche Fantasiezertifikate, die sich da vermaß, sondern wir gehen ganz klar mit dem authentisch und Ehrlich. Und dann lieber Stück für Stück. Also das ist das Ziel, Stück für Stück und dann voran zu so wie wir es halten können. Wir wollen natürlich auch wir müssen wirtschaftlicher erfolgreich sein, weil sonst kann man das nicht machen und dann eben Stück für Stück.

 

Kai Vorhölter:

[00:45:44:22 – 00:46:00:19] Was mich jetzt, Ihr seid ja schon lange auch ein wirklich echtes globales Unternehmen. Ja, in USA und China ja auch auch stark vertreten. Ja. Gibt es da Unterschiede, wir haben ja eben über die buyer Personas gesprochen haben, als wir aus deiner Sicht?

 

Stephan Tahy:

[00:46:00:21 – 00:46:31:00] Ja, interessanterweise gibt es Unterschiede. Die Markenpositionierung ist ein Europa der Duravit im Premiumbereich absolut In USA und wenn ich in Asien guck ist sie noch mal mehr im Premiumbereich, also im Sternenhimmel der Marken. Die Designer huldigen an der Marke, aber sie sagen das ist sie. Sie leben baden, wenn man so will. In diesem, in dieser Erfahrung, in dieser Experience Duravit Designer, die natürlich mitschwingt unsere Partner sind ja auch Designer.

Dass das ein wesentlicher Unterschied. Es gibt auch Portfolio Unterschiede und auch die Thema Nachhaltigkeit wird auch unterschiedlich empfunden. In Afrika ist das noch nicht, zumindest in unserer Branche das allererste Thema. Man sieht aber, dass in allen Bereichen global das Thema nach vorne geht. Aber an der Spitze ist zum Thema Nachhaltigkeit sicherlich Europa. USA ist auch so ein Stück weit noch in der, wenn man so will Findungsphase.

Wenn man sich die Gesellschaft anguckt. Aber der Trend geht auch nach vorne. Asien auch da ist Thema Nachhaltigkeit relativ weit vorne. Südamerika auch eher noch verhalten, aber man sieht überall den gleichen Trend nach vorn. Also die Welt hat Verbindendes, was unsere Branche anbetrifft, aber unterschiedliche, wenn man so will, gibt unterschiedlichen Status, je nachdem wie die gesellschaftliche Diskussion ist.

Portfolio ist zum Teil auch unterschiedlich. Die Amerikaner wünschen sich ja, die schwärmen über die Marke oder von der Marke wünschen sie sich aber immer noch so einen amerikanischen Touch. Also die lieben ihr WC was, weil sie die Spezialisten oder wenn man sich das anguckt, wenn man mal in Amerika war, zum Teil selbst in den Top Hotels mit dieser Schlange an der Seite.

Ja oder der Europäer sagt was ist das denn? Also die Stand WCs, die relativ offen gestaltet sind, also die die Keramik hat, also die Schlangenform, weil sie eine andere Absaugtechnik haben und das wird da geliebt und das ist für die amerikanische Sicht nicht hässlich, sondern einfach funktional und gehört dazu. Und da muss man sich als Hersteller überlegen, okay, öffne ich mich diesen Trends und diese unterschiedlichen oder sage ich Nein, ich bleib puristisch und gib ein Standardsortiment für Europa und die Welt soll damit klarkommen, dass so eine Balance. Die Asiaten die bringen jetzt eine Serie raus hab ich gerade am Freitag mit unseren japanischen Kollegen gesprochen, Mitarbeiter in Japan. Der sagt er toll, dass er jetzt oder dass wir jetzt in eine Serie anbieten, die absolut perfekt ist. Auf den asiatischen Markt war ich mich natürlich. Warum habe das nicht früher gemacht. Aber irgendwann muss er ja am Anfang und er hat total gefreut und ja, die Serie heißt Zencha und die haben wir jetzt auf den die Design Days gelauncht und kommt auch mit dieser ja fast wie gesagt, Spiritualität mit dieser Zeremonie, der der asiatischen oder der japanischen Kultur kommt die sehr nah und das erste Jahr super, das wird sich gut verkaufen.

Also anscheinend gibt es diese, wenn man so will, diese Kulturen, die dann auch eine individuelle, weil individuelles Sortiment fordern.

 

Kai Vorhölter:

[00:49:27:12 – 00:49:34:02] Und ich denke Japan, es ist ja noch mal ganz spezieller Markt. Also ich persönlich war habe ein halbes Jahr mal in Japan gelebt, als ich als Student.

 

Stephan Tahy:

[00:49:34:02 – 00:49:35:14] Weiß ich, ja.

 

Kai Vorhölter:

[00:49:35:16 – 00:49:49:05] 2000 und da war es natürlich schon völlig normal das Klo hatte beheizen Deckel. Er hat mit mir gesprochen. Ich habe es zwar nicht so gut verstanden, aber ja, das ist natürlich, glaube ich, nochmal besonders herausfordernd als alle der Markt.

 

Stephan Tahy:

[00:49:49:05 – 00:50:22:17] Also ist es für alle, also für alle Industrien ist ja Japan so ein bisschen wie die Schweiz. In der Schweiz schaffens viele, aber in Japan scheitern an Japan scheitern viele über alle Industrien hinweg. Japan ist immer Oh mein Gott, Ich würde es nicht im Sinne von aufgeben in Anführungszeichen nach mal Gespräch inspiriert. Du warst ist schon da. Ich war noch nicht in Japan, aber ich denke mal, es ist noch mal ein Versuch wert, auch da zu sagen okay, wie kann ich eigentlich den japanischen Kunden begeistern?

Also ich würd dann noch mal Anlauf wagen, aber die Bedürfnisse sind eigentlich nicht so, die physischen sowieso nicht. Aber auch der Anspruch ist ja nicht so unterschiedlich und man braucht einen kulturellen Spin.

 

Kai Vorhölter:

[00:50:35:02 – 00:50:54:21] Es haben wir eine schöne, tolle oder tolle Reise gemacht. Vielleicht. Dennoch Du hast auch schon einige sagen mal ja, blicken mit uns zusammen nach vorn genommen. Wir gehen in die Zukunft. Aber wenn du jetzt. Ich weiß, wir haben alle keine Glaskugel, aber ja, jetzt mal fünf Jahre, vielleicht sogar ein bisschen, ein bisschen noch weiter nach vorne schauen.

Was denkst du, was, was wird sich so in eurer Branche tun?

 

Stephan Tahy:

[00:50:57:14 – 00:51:39:07] Viel. Also ich denke, die Branche ist komplett im Umbruch, nicht nur auf der Handelsseite, sondern eben auch auf der Herstellerseite. Also es werden die gewinnen, die eben über Innovationen den nächsten Schritt gehen. Smart Bad ist ein Thema App Steuerung. Das Thema Gesundheit ist ein wichtiges im Prinzip werden ja alle Rituale des Menschen oder viele Rituale des Menschen finden im Bad statt und das heißt, man kann den Menschen im Bad in großen Teilen dann auch unterstützen, analysieren, ihm Hinweise geben und und dieser Trend wird kommen. Ob ich jetzt und da gibt es ja schon die ersten Anzeichen Ja, im Spiegel kann man schon den ersten Scan machen. Hast du zu wenig geschlafen? Solltest mal wieder Sport treiben. Ob man das dann will, ist eine andere Frage.

 

Kai Vorhölter:

[00:51:51:15 – 00:51:57:14] Aber sehr wichtig. Um wieder hin sagt oh du siehst aber schlecht heute aus.

 

Stephan Tahy:

[00:51:57:16 – 00:52:23:05] Also das ist jetzt schon sichtbar. Der Einzelne entscheidet, ob er es dann will, aber ob er es selber nutzen will. Aber es kommt, es kommt. Und gerade das Thema Gesundheit wird weitergehen. Analyse gibt es schon Unternehmen, die jetzt auch Ausscheidungen analysieren? Da kann man einiges ablesen. Die Vernetzung über App auch, die ja schon gestartet ist, haben wir schon alle.

Haben wir auch das das Ökosystem Bad wird eins werden was ich halte auch für den wichtigsten Raum im Haus, was sehr viel stärker wirken wird. Auf Produkte sehr viel stärker dann auch noch mal auf Service, Leistung. Ich glaube, dass die reine Beschränkung auf Produkte wird aufgebrochen und diesen Wandel mitzugestalten ist die Aufgabe eines jeden CEOs, der in der Branche tätig ist. Wer sich da ausruht auf das jetzige, wird at risk sein. Das ist meine These.

 

Kai Vorhölter:

[00:52:55:22 – 00:53:10:15] Unser erster Gast in der CX Lounge war ja der CEO von Bosch Smart Home Christian Thess. Und ich meine dann, dann kommt das ja sicherlich auf euch auch zu, ohne dass man in der Vernetzung des Hauses perspektivisch schon auch.

 

Stephan Tahy:

[00:53:10:17 – 00:53:29:10] Ja, Bosch ist da ja an der Speerspitze habe ich schon vor Jahren Vorträge gehört von denen und so ein Stückweit glaube ich, Waren Sie oder sind Sie vor Ihrer Zeit gewesen. Weil ich mich immer gefragt Wer hat denn so ein Haus? Schon vor zehn Jahren hat er da erzählt Tür auf, Tür zu und alles, alles vernetzt. Der Toaster spricht mit uns Menschen sagte darauf Also ich kenne keinen einzigen Menschen, der so ein Haus hat. Aber letztlich waren sie oder sind sie einfach ihrer Zeit voraus. Ich denke, jetzt geht es eben in diese Richtung. Es sind ja auch so ein paar Plattformen, sind in der Klärung. Jeder Hersteller weiß, wo er sich so orientieren muss und dann die fünf Plattform mitzuspielen. Also es geht jetzt in die Klärungsphase und dann denke ich ist es einfach so, weil es eben auch mit Thema Energie zusammenhängt. Wie weit ist es mein Zuhause, das ich bald kommen? Jetzt sehe ich auch die ersten Kumpels, die sagen ich mache mal die Heizung, drehe ich mal auf, wenn sie am Handy spielen. Also jetzt sehe ich es auch.

Vor ein paar Jahren dachte ich mein Gott, ist, wann kommt es denn? Aber jetzt kommt es auch. Und deshalb denke ich, Smart Home wird. Im Smart Home wird es Bad und wichtigen Bestandteil mit Sicherheit spielen, weil eben Wärme. Man will es warm haben, wenn man reinkommt im Winter. Das ganze Thema Environment, Gesundheit, Licht ist ein Riesenthema. Ja, so relaxing auch. Will ich morgens in grelles Licht wie ich ins Amt? Wie bin ich drauf? Also Bad wird eine riesen Rolle spielen. Ich denke sogar stärker als Küche. Ich war ja vorher in der Küche, da sehe ich die sehe ich einfach Zusammenspiel weniger was wie es der Kühlschrank dem Toaster sagen.

 

Kai Vorhölter:

[00:54:48:15 – 00:54:54:21] Ja, kann ich total sehen und ich meine, wir gewöhnen uns ja total an, aber das Thema Wearables ja mehr Daten in die Cloud zu geben. Es wird für uns normal, auch ein Feedback zu geben. Da bin ich grad als Vergleichsgruppe und der ich glaube, es ist nur eine Frage der Zeit auf unseren Kunden aus dem Gesundheitsbereich, Krankenversicherung und so sprechen, das zumindest mal im Positiven gesehen es intensiviert werden wird. Wenn ich Daten teilen ja.

Als Patienten. Ob das in Europa so ist, dass man darauf verpflichtet wird? Aber ich denke in vielen anderen Ländern auch völlig normal. Und dann ist das ist natürlich das eine ist, dass ich meinen ich sage mal, mein Habit und Puls ist schon mal gut, aber natürlich. Also wie du gesagt hast, bei Ausscheidungen da, da kann man natürlich der predictive health also was, was kann, ist mir dafür sorgen, dass ich auch ein langlebiges Leben habe. Schon riesig.

 

Stephan Tahy:

[00:55:36:03 – 00:55:57:23] Wenn das Daten Thema gelöst ist, das in die Europäer ja naturgemäß etwas Rückhalt an die Amerikaner sind ja da etwas offener, aber das wird kommen. Ja, es wird kommen, sobald ich so wie du gesagt hast, den ersten nutzen sie also den tatsächlich nutzen. Wir haben ja auch Patente, auch in der Analyse von Urin und von daher, werden wir darauf einfach aufbauen. Und ja.

 

Kai Vorhölter:

[00:55:59:05 – 00:56:06:20] Du kannst aber auch Darmkrebs Vorsorge zum Beispiel über Stuhl super gute Möglichkeit.

 

Stephan Tahy:

[00:56:06:21 – 00:56:35:08] Gibt‘s, gibt es schon Möglichkeiten die sind jetzt eben, sag ich jetzt mal in der Phase, ich sage mal in der Studienphase, wo man sagt okay, wann sie die letzten 10 % der ja, ich sage mal, der, dass die das die Werte, dass man die Werten vertrauen kann aber wenn natürlich jetzt in 20 % der Fälle es geht mal wieder zur Darmspiegelung dann dass sie jede Woche ist mir zu viel.

Also du brauchst hier ich sage mal Effekte, wo du sagst, du kommst an 95 % 98 % dran, dass es dann nach da sind.

 

Kai Vorhölter:

[00:56:43:02 – 00:56:45:01] Dann ist so wie die Corona ab jetzt noch rot ist.

 

Stephan Tahy:

[00:56:45:06 – 00:57:06:16] Also wenn man da wenn man das Thema einsteigt ist es wird sie sehr schnell medizinisch, also muss auch unterschiedliche Blutformen unterscheiden können und dann aber dann wird es sehr auch. Es wird sehr komplex. Es wirkt erst mal sehr eingägnlich. Es würde aber sehr komplex, wenn man ein einschneidendes Thema medizinisch. Aber es wird kommen, also in ein, zwei, drei Jahren, werden wir das haben.

 

Kai Vorhölter:

[00:57:06:18 – 00:57:14:23] Und aber ich sage mal, wenn du den Markenkern, der mir sehr gut gefällt, wie du ihn beschrieben hast, ist ja vor euch auch eine tolle offene Türen.

 

Stephan Tahy:

[00:57:15:00 – 00:57:32:08] Ja, also ich sage mal, es ist eine, die sich anbietet. Viren ist jetzt Corona, Wir sind alle Corona in Anführungszeichen geschädigt da wenn wir schon relativ schnell gibt es auch schon Lösung auf dem Markt. Nur wenn wir eine bringen, wollen wir schon auch eine haben, die die sehr hohe Sicherheit hat. Wir haben Bakterien, Bereich sind wir führend was Beschichtung anbetrifft.

Jetzt schon mit 99 Prozentiger Bakterienvermeidung. Also Thema Beschichtung wird eins werden. Thema Viren wird eins werden. Thema Diagnose wird eins werden. Ganz sicher. Sind sie jetzt schon. Ja, freuen wir uns drauf.

 

Kai Vorhölter:

[00:57:49:20 – 00:58:04:17] Ich bin mega gespannt. Stephan, ich glaube du bist der ja Futura wird gerade mit deiner wie du es beschrieben hast; Küche ja auch Lifestyliger Marken für die Gamern ist glaube ich genau der richtige um jetzt diese.

 

Stephan Tahy:

[00:58:04:23 – 00:58:35:20] Also ich würde die Duravit als Lifestyliger ansehen im Vergleich jetzt als die Küche muss ich ehrlicherweise sagen, weil für die ein Küchendesigner ein mir nicht aber vielleicht auch Umfeld für unsere Designer. Ich war davor ja im Kinderzimmer mit Mattel im Entertainmentbereich Spielware. Das war noch mal ein Stück weit schneller, weil wie Fashion. Höre jetzt aber interessanterweise war jetzt gerade in New York das da im Bad Bereich eigentlich jedes zweite Wort mit Fashion verglichen wird.

Also vielleicht sind die Amerikaner da auch noch mal einen Schritt weit. Ich sage mal anders in der Orientierung. Da wird es wirklich auch noch mal sehr stärker von dem Design Hintergrund gesehen. Auch kleine Bäder. Das ist auch ein riesen Trend. Die Bäder werden. Ja, es gibt mir ein Apartment kaufen in USA, was ich in New York kosten Millionen und man hat ein klitzekleines Bad.

Aber das wird ja nicht hässlich sein. Also auch das sind ja Themen.

 

Kai Vorhölter:

[00:59:01:05 – 00:59:06:14] Auch in Hotels differenziert man sich mittlerweile sehr stark auch über das Bad.

 

Stephan Tahy:

[00:59:06:14 – 00:59:21:24] Absolut. Hotels schon immer. Also das, was man im Hotel sieht, kann man eigentlich die Eieruhr noch stellen. Ist so in drei vier Jahren sieht man das dann auch im privaten Umfeld, wo Hotels sind. Immer. Deshalb sind wir so gut vertraut mit Hotels und wir darf schon immer den Stein werfen können. Und da viele unserer Kunden sagen, das hab ich im Hotel gesehen, jetzt kann ich es auch haben.

 

Kai Vorhölter:

[00:59:21:24 – 00:59:33:17] Cool. Stephan, ich danke dir sehr, war eine tolle Reise und Ich habe es ja eingangs gesagt, ich bin schon ein Fan der Marke, jetzt bin ich es umso mehr.

 

Stephan Tahy:

[00:59:33:17 – 00:59:34:21] Vielen Dank für die Einladung.

 

Kai Vorhölter:

[00:59:35:01 – 00:59:43:10] Und ich denke, dem einen anderen unserer Zuschauer wird es genauso gehen. Von da aus. Vielen Dank, dass Sie eingeschaltet haben und bis zum nächsten mal.

 

Alexandra Gerstung

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Alexandra Gerstung
Business Development Manager